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Iveco Bus Magelys ist „Coach of the Year 2016"

31.08.2015 00:01 Uhr
© Foto: Visavu

Um die begehrte Trophäe „Coach of the Year 2016“ bewarben sich in diesem Jahr sechs Bushersteller - der Sieg ging letztlich an Iveco Bus mit dem Magelys.

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Im Juni hatten sich sechs Kandidaten – so viele wie selten – auf den weiten Weg ins bulgarische Plovdiv (Kulturhauptstadt Europas 2019) gemacht. Die Teilnehmerliste las sich wie ein Krimi, denn so gut wie alles, was die Busbranche derzeit ­bewegt, war vertreten. VDL schickte den FMD, Sunsundegui kam mit dem SC7, Neoplan fuhr mit dem Skyliner vor, Iveco war mit dem Magelys vertreten, Temsa mit dem HD12 und Setra mit der TopClass 500.

Die internationale Jury stimmte ab und entschied sich für einen Bus, der für erstaunlich wenig Geld jede Menge bieten will. Das mag verwundern, doch die Mehrheit der Jury-Mitglieder setzte ihre Priorität auf das Thema Wirtschaftlichkeit. 245.000 Euro kostet der Iveco Bus Magelys  in Fernlinienausstattung und dafür erhält man eine dritte Tür für ­einen Lift, eine Vis-à-vis-Sitzgelegenheit, die bei Bedarf für einen Rollstuhl weichen kann, USB-Ladestationen an jedem Platz, WLAN und sogar die seitlichen Oberlichter. Angetrieben wurde der Testbus von einem 9-Liter-Cursor. In Euro 6- Ausführung soll er etwa zehn Prozent sparsamer sein als sein Euro 5-Pendant.

Geschaltet wurde per ZF AS-Tronic, die allerdings extrem ungewöhnlich abgestimmt war. Im normalen Fahrmodus erfolgte eine Beschleunigung im gefühlten Schneckentempo, schaltete man auf den Power-Modus, dann sprintete der Bus wie ein Ferrari los, ­allerdings wurde dann konsequent jeder der zwölf Gänge durchgeschaltet. Kraftstoff lässt sich so nicht sparen. Das alles geht heute schon viel besser.

Ein wenig irritiert dürfte auch der Fahrer dieses Busses sein, denn ­einerseits macht sein Arbeitsplatz grundsätzlich einen aufgeräumten Eindruck, bei näherer Betrachtung jedoch fallen Ungereimtheiten auf. So befindet sich die Radiobedienung ­extrem weit nach rechts versetzt und die Beschriftung der einzelnen Taster ist zu ähnlich – Ablenkung ist garantiert. Auch lässt sich der Fahrersitz nach wie vor nicht weit genug nach hinten verstellen, für Fahrer mit langen Beinen eine Zumutung.

Dafür aber gefällt das Fahrverhalten: Die Fahrwerks-Abstimmung und das Handling wirken perfekt. In Sachen Sicher­heit gibt der Magelys auch eine gute Figur ab, der gesetzlich vorgeschriebene Notbrems­assistent ist ebenso an Bord wie ein Abstandsregeltempomat. Das Kofferraumvolumen von knapp elf Kubikmetern ist in Ordnung, leider aber sind fast sämtliche kleinen Staufächer über den Achsen nicht nutzbar, da hier ein Großteil der Elektronik untergebracht wurde. Auch nimmt der Lift im Kofferraum einen respektablen Platz ein, doch hier gilt: Die eierlegende Wollmilchsau wurde halt noch nicht erfunden.(sab)


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