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Augsburg: Verbündefusion als Chance für den Tourismus

12.12.2024 13:38 Uhr
Weihnachtsmarkt_Augsburg_Abstand
Augsburg, hier der Weihnachtsmarkt, würde durch eine Fusion der Verkehrsverbünde für Nahtouristen noch besser erreichbar
© Foto: Wolfgang B. Kleiner/ Fotocollage: Concret Werbeagentur GmbH Augsburg

Ein starkes ÖPNV-Konzept sei wichtig für die touristische Entwicklung einer Region, ist man bei Regio Augsburg Tourismus mit Blick auf eine Fusion von AVV und MVV überzeugt.

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Auf dem Deutschen Tourismustag in Hamburg hat ein ÖPNV-Projekt den 1. Platz beim Deutschen Tourismuspreis des Deutschen Tourismusverbands belegt: Smile 24 ist ein flächendeckendes, integriertes Mobilitätskonzept der Schlei- und Ostseeregion, das der Bevölkerung, aber auch Gästen der Gegend autofreie Mobilität rund um die Uhr garantiert – und das laut dem Augsburger Tourismusdirektor Götz Beck ein gutes Vorbild für andere Destinationen ist.

Beck sieht daher die geplante Fusion des Augsburger Verkehrs- und Tarifverbunds AVV und des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds MVV positiv: „Ein starkes ÖPNV-Konzept ist enorm wichtig und zukunftsweisend für die touristische Entwicklung der Region“, so der Geschäftsführer von Regio Augsburg Tourismus. Mit einer Zusammenlegung der beiden Verkehrsverbünde würde idealerweise ein wichtiger Schritt hin zu einem integrierten Gesamtkonzept für autofreien Tourismus in der Region getan: Gäste können fortan große Teile Bayerns im gemeinsamen Tarifgebiet bequem und kostengünstig individuell erreichen. Durch die Verbindung der Ziele Starnberger See, Unterwittelsbach und Augsburg wäre beispielsweise der gesamte bayeri-sche Teil der internationalen Tourismusroute „Sisi-Straße“ erlebbar.

Eine verbesserte Anbindung an die Landeshauptstadt München sowie umliegende spannende Ziele könnte Nahtourismus fördern. Auch aus München und dessen Umland wäre die Region besser erreichbar und für Abstecher und Tagesausflüge attraktiver. Denn: Reisen und Tagesausflüge im ländlichen Raum werden, so eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamts, immer beliebter. Die Studie betont die große Notwendigkeit, das ÖPNV-Angebot gerade im ländlichen Raum auch auf die Bedürfnisse des Tourismus hin zu optimieren. So könnten die negativen Auswirkungen des motorisierten Individualverkehrs minimiert und Konflikte vermieden werden – sind doch die Suche nach Erholung sowie das Erleben intakter Natur oft genannte Reisemotive.

Laut Bayern Tourismus Marketing ist für 71 Prozent der Reisenden ist die unkomplizierte Anreise an den Urlaubsort ein entscheidendes Kriterium, die Mobilität vor Ort ist für 51 Prozent der Hauptgrund für die Wahl des Verkehrsmittels im Urlaub. 56 Prozent der Deutschen wünschen sich, dass der ÖPNV den gesamten Mobilitätsbedarf abdecken würde.

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#Verkehrsverbünde

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