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Bussicherheit: Mercedes-Benz stellt sechsten Safety Coach vor

28.06.2024 12:16 Uhr | Lesezeit: 2 min
Safety Coach
So wird der Mercedes-Benz Safety Coach aussehen, der im Herbst auf der IAA Transportation präsentiert wird. (Bild: Montage)
© Foto: Daimler Truck AG

Mit dem Safety Coach präsentiert Daimler Buses regelmäßig die neuesten Entwicklungen im Bereich Bussicherheit. Auf der IAA Transportation wird der Bus zu sehen sein.

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In genau einer Woche, nämlich dem 7. Juli 2024, tritt die aktualisierte General Safety Regulation (GSR) der EU für alle neu zugelassenen Busse in Kraft, die eine Reihe von Fahrerassistenzsystemen zwingend vorschreibt. Das soll der Erhöhung der Verkehrssicherheit dienen. Die bei Setra und Mercedes-Benz erhältlichen Sicherheits- und Assistenzsysteme erfüllen die GSR-Anforderungen. Teilweise gehen sie darüber hinaus. Die Einführung der neuen Sicherheitssysteme nimmt Daimler Buses zudem zum Anlass, die lange Tradition des Safety Coach weiterzuführen.

Der nunmehr sechste Safety Coach kann in der langen Reihe seiner Vorgänger mit der bislang größten Anzahl an Sicherheits- und Assistenzsystemen aufwarten. Der neue Notbremsassistent Active Brake Assist 6 ist ebenso an Bord wie der Abbiegeassistent Sideguard Assist 2, der völlig neue Frontguard Assist und der neue Verkehrszeichenassistent (Traffic Sign Assist), der den Fahrer vor überhöhter Geschwindigkeit warnt. Dazu kommen Spurassistent (SPA), Aufmerksamkeitsassistent (AtAs), Reifendruckkontrolle Tire Pressure Monitoring (TPM), Abstandsregeltempomat (ART) mit Zusatzfunktion Stop-and-Go, Attention Assist (AtAs), Bremsassistent (BA), Dauerbrems-Limiter (DBL), elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), Regen-Licht-Sensor, sowie 360°‑Kamerasystem. Darüber hinaus ist der Mercedes-Benz Tourismo Safety Coach mit dem optionalen Spiegelersatzsystem MirrorCam ausgerüstet. 

Ein Beispiel für die Übererfüllung der GSR ist der Active Brake Assist 6 (ABA 6). Bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h – beim ABA 5 waren es bereits 50 km/h - ist eine Reaktion auf Fußgänger und Fahrradfahrer möglich. Das Sicherheitssystem ABA 6 kann auf querende, entgegenkommende oder in der eigenen Spur laufende Personen und Radfahrer mit einer automatischen Vollbremsung reagieren. Die erweiterte Reaktion auf Fußgänger und Radfahrer ist bereits ein Ausblick auf die neue Gesetzgebung für Notbremssysteme schwerer Nutzfahrzeuge, die erst später verpflichtend wird. Das System kann bei allen Geschwindigkeiten auf vor dem Omnibus stehende Fahrzeuge mit einer Vollbremsung bis zum Stillstand reagieren.

Für Stadtbusse schreibt die GSR keinen Notbremsassistenten vor, weil hier eine überraschende Notbremsung für die Fahrgäste mit Verletzungsgefahr verbunden sein könnte. Doch auch für die Niederflurbusse der Baureihen Mercedes-Benz Citaro, eCitaro und Conecto sowie für den Stadt- und Überlandbus Setra MultiClass 500 LE hier bietet Daimler Buses einen Bremsassistenten an – den Preventive Brake Assist 2, den weltweit ersten spezialisierten aktiven Bremsassistenten für Linienbusse. Dieser warnt vor stationären Hindernissen sowie Fußgängern und Radfahrern und kann bei Nichtreaktion des Fahrers eine Teilbremsung einleiten. Die neue, zweite Generation dieses Assistenzsystems kann unter anderem auf stationäre und sich bewegende Objekte einschließlich Fußgänger und Zweiradfahrer reagieren.

Auch der Abbiegeassistent Sideguard Assist der zweiten Generation übererfüllt die Vorgaben der GSR. Der Sideguard Assist 2 überwacht nun nicht nur Beifahrer- sondern auch die Fahrerseite und geht damit über das von der GSR geforderte Maß hinaus.

Um Unfälle beim Anfahren, etwa an der Ampel oder Haltestelle zu vermeiden, überwacht das System stehende oder sich bewegende Objekte vor dem Fahrzeug. Damit kann es den Fahrer in Fahrsituationen bis 15 km/h durch Gefahrenmeldungen über das zweistufige Warnsystem unterstützen. Das Assistenzsystem deckt dabei den toten Winkel vor dem Fahrzeug von 0,8 Metern bis zu circa vier Metern auf voller Fahrzeugbreite ab.

Der intelligente Geschwindigkeitsassistent Traffic Sign Assist vergleicht die aktuelle Geschwindigkeit des Omnibusses mit der zulässigen Fahrzeuggeschwindigkeit und warnt bei einer Überschreitung des erlaubten Tempos. Er soll trotz unterschiedlicher Beschilderung in ganz Europa funktionieren.

Auch das Reifendruck-Kontrollsystem Tire Pressure Monitoring (TPM) ist nun Bestandteil der Serienausstattung aller Omnibus-Modelle von Daimler Buses. Zur Serie gehören überdies der Aufmerksamkeitsassistent Attention Assist (AtAs) sowie eine Schnittstelle für den Einsatz von Alkoholtestern für den Fahrerarbeitsplatz. Gleiches gilt für die bisher optionale Rückfahrkamera. 

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