Besonders engagiert zeigen sich die Ludwigsburger Verkehrslinien mit elf von der Landesregierung bezuschussten Hybridbussen. Zu Beginn der Fördermöglichkeit in den Jahren 2012 und 2013 wurden nur acht Busse zur Förderung beantragt. Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur, betont: „Ich möchte alle Verkehrsbetriebe in Baden-Württemberg ermutigen, diese alternativen Antriebstechniken bei Bussen im ÖPNV einzusetzen. Fördermittel sind momentan noch vorhanden.“
Im Rahmen der Landesinitiative Elektromobilität II fördert das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur die Anschaffung von rein batterieelektrisch betriebenen Bussen sowie Hybridbussen. Konkret wird den Verkehrsunternehmen die Hälfte der Mehrkosten für die alternative Antriebstechnik erstattet, maximal aber 150.000 Euro pro Fahrzeug. „Lange Zeit hatte der konventionelle Dieselbus fast eine Monopolstellung in den Busflotten des ÖPNV. Doch Antriebskonzepte wie Elektro- und Hybridbusse werden für Verkehrsunternehmen immer interessanter. Immer mehr Busunternehmen in Baden-Württemberg setzen auf Elektromobilität – und die Anschaffungspreise sinken“, beobachtet Hermann anhand der Nachfrage nach dem Förderprogramm für mehr Elektromobilität im Busverkehr.
Noch seien Busse mit Elektro- oder Hybridantrieb teurer als konventionell betriebene Fahrzeuge. „Deshalb unterstützen wir Verkehrsunternehmen finanziell, wenn sie sich umweltfreundliche Elektro- oder Hybridbusse anschaffen. Denn der Einsatz dieser Busse schont Mensch und Umwelt durch weniger Lärm und geringeren Schadstoffausstoß“, sagt Verkehrsminister Hermann. „Die Preise für die neue Technik fallen. Das zeigt: Die finanzielle Unterstützung der Markteinführung wirkt und aus der neuen Technik wird ein Massenprodukt“, so Verkehrsminister Hermann weiter. (ah)