Am Dienstag, 29. Juni, haben sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), mit Vertretern des Tourismusbranche ausgetauscht. An der Veranstaltung haben laut Ministerium rund 30 Verbände, Institutionen und Unternehmen teilgenommen. In der zweistündigen Verbändekonferenz ging es um den Neustart des Reisens und den Aktionsplan zur Nationalen Tourismusstrategie.
Mit Blick auf die niedrigen Buchungsstände, die sich aus der jüngsten Auswertung des RDA Branchenbarometers für Mai 2021 ergeben, unterstrich Benedikt Esser, der Präsident des Internationalen Bustouristikverbandes RDA die Notwendigkeit der Fortführung der Überbrückungshilfen und der Kurzarbeitergeldregelung bis zum Jahresende.
Zudem forderte Esser einheitliche Regeln für Busreisen innerhalb Deutschlands an und verwies auf die negativen Einflüsse des bestehenden Flickenteppichs auf das aktuelle Buchungsgeschehen. Der RDA-Präsident kritisierte, dass der Bund bisher nicht im ausreichenden Maße auf die Länder koordinierend eingewirkt habe, um das praxisferne Regelwerk für Busreisen bundesweit zu vereinheitlichen.
„Solange wir durch diesen Flickenteppich ausgebremst werden, können wir die notwendigen Überschüsse nicht erwirtschaften, um es aus eigener Kraft durch den Winter zu schaffen. Die Busreisesaison endet am 31. Oktober und beginnt im nächsten Jahr zum Osterfest. Diese Durststrecke müssen wir überbrücken, aber ohne Hilfen geht das nicht. Deshalb ist es unerlässlich, die Überbrückungshilfen und das Kurzarbeitergeld bis zum Jahresende zu verlängern, sagte Esser nach der Konferenz.