Vor drei Jahren startete die Hamburger Hochbahn AG (Hochbahn) ein Pilotprojekt zur Integration. Gemeinsam mit der Dekra und dem Jobcenter setzte sie ein Programm auf, in dem Geflüchtete innerhalb eines knappen Jahres zu Busfahrern ausgebildet wurden.
Und die Bemühungen zahlen sich aus, erklärt die Hochbahn. Denn seit dem Start des Projekts hätten 80 von 90 Teilnehmern ihre Prüfung absolviert und sind mittlerweile bei der Hochbahn angestellt. 40 von ihnen seien bereits täglich auf Hamburgs Straßen unterwegs. Rund 40 weitere Geflüchtete befinden sich derzeit noch in Ausbildung zum Busfahrer.
Auf dem Ausbildungsplan der Teilnehmer des Intergrationsprojektes stehen neben der Fahrschule und Vorbereitung auf die Prüfung zum Pkw-Führerschein auch ein Deutsch-Sprachtraining. Im Anschluss folge die sechsmonatige Ausbildung zum Erwerb des Busführerscheins sowie ein mehrmonatiges Praktikum im Busbereich der Hochbahn, bevor dann die Übernahme in den regulären Fahrdienst erfolge. (ts)