Bei der mobility move dreht sich alles um die Vernetzung im straßengebundenen öffentlichen Verkehr auf der Straße. Die Rekordzahl von 20 E-Fahrzeugen auf der Fachmesse – darunter solche mit Brennstoffzelle oder autonom fahrende – zeigt, dass auch der Kern der Veranstaltung, die Elektromobilität, mehr denn je gefragt ist. Doch die Elektrifizierung geht einher mit der Digitalisierung der Branche – vor allem beim Ticketing: Erstmals richten die Fachleute des Vereins „Kontiki“ ihre Konferenz im Rahmen der mobility move aus. Der neutrale Zusammenschluss von Verkehrsunternehmen und -verbünden, Aufgabenträgern, IT-, Industrie- und Beratungsunternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die Digitalisierung im öffentlichen Verkehr voranzutreiben: Er setzt auf interoperable, standardisierte und vor allem kundenfreundliche Lösungen.
„Die mobility move hat das Potenzial, die ÖPNV-Fachveranstaltung der Transformation zu werden. Der Erfolg des Branchentreffs kann jedoch nicht über den politischen Stillstand bei der so dringend notwendigen E-Bus-Förderung hinwegtäuschen: Rund 50.000 Linienbusse sind in Deutschland im Einsatz – über 6.000 E-Busse sind derzeit im ÖPNV-Regelbetrieb oder bestellt. Die Quote von über zwölf Prozent emissionsfreier Busse ist damit mehr als dreimal so hoch wie bei Elektro-Pkw. Auch wenn der ÖPNV damit Marktführer bei der Flottenumstellung ist, ist absehbar, dass der Markthochlauf ausgebremst wird. Was die massiven Kürzungen im Bundeshaushalt 2024 bei der E‑Bus-Förderung und ihr perspektivisches Auslaufen für die Umstellung in den Kommunen und für die Klimaschutzziele des Bundes bedeuten, kann sich jeder ausrechnen“, so Vizepräsident Werner Overkamp. Die von VDV-Akademie und dem Forum für Verkehr und Logistik organisierte mobility move wurde mitinitiiert von der DEVK.
Transformation: mobility move mit 1.400 Teilnehmern ist ausverkauft

Der Nachfolger der Elektrobuskonferenz heißt mobility move und findet vom 5. bis zum 7. März im Berliner Estrel statt. 90 Aussteller werden vor Ort sein.